Über Elbigenalp
Elbigenalp ist der Hauptort des Lechtales und liegt auf einer Seehöhe von 1.060 m. Besonders Erwähnenswert ist unsere Pfarrkirche zum Hl. Sankt Nikolaus mit den Fresken von Anton Zeiller. Im Friedhof befindet sich die Martinskapelle, der älteste Sakralbau im Lechtal, hier finden Sie auch den berühmten Totentanz von Josef Anton Falger. Im Keller der Kapelle ist das Gebeinhaus in der hunderte Menschliche Knochen aus den verschiedensten Jahrhunderten aufgeschichtet sind.
Elbigenalp bietet Ihnen ein abwechslungsreiches Freizeitangebot wie zB. Wandern, Bergsteigen, Mountainbiken, Paragleiten, Rafting, Canyoning und im Winter Skifahren, Langlaufen, Schneeschuhwandern oder ganz einfach die Winterliche Landschaft bei einem Spaziergang genießen.
Für kulturbegeisterte Gäste bietet unser Ort zB. einen Besuch der Geierwally - Freilichtbühne an. Die Bühne befindet sich am Eingang zur Bernhardtalschlucht wo vor einer Atemberaubenden Naturkulisse gespielt wird. Jahr für Jahr werden hier die verschiedensten Stücke mit sehr großem Erfolg von Laien gespielt.
Elbigenalp bietet sich auch als Standort für Motorradfahrer an, da die wichtigsten Tiroler Pässe in näherer Umgebung liegen. Wir bieten für unsere Bikerfreunde einen Unterstellplatz für das Motorrad, einen Trockenraum und bei bedarf versorgen wir Sie auch mit Werkzeug.
Das Lechtal
Kommen Sie zu uns in den Naturpark Tiroler Lechtal, auf einer Fläche von 41 Quadratkilometern gilt der Lech und seine Zuflüsse als besonders schützenswert - aus gutem Grund, wie Sie sicher festellen werden.
Geprägt wird das Erscheinungsbild des Tales durch den Wildfluss Lech, der mit seinem verzweigten Flusslauf und den ausgedehnten, angrenzenden Auenlandschaften das Charakteristikum des Naturparks darstellt.
Eingebettet zwischen den Allgäuer und Lechtaler Alpen liegt die Alpine Wildflusslandschaft Lech, die aufgrund seiner Größe und Ausformung von internationaler Bedeutung ist. Durch seine natürliche Dynamik und freie Gestaltungskraft bildet der Lech großflächige Schotter- und Sandflächen aus, die einem stetigen Wandel unterliegen.
Der Lech und seine Auengehölze stellen ein letztes Refugium für viele Pflanzen- und Tierarten dar, die einst in Wildflusslandschaften weit verbreitet waren. der außergewöhnliche Artenreichtum hebt die naturkundliche Bedeutung des Gebietes.
So findet man etwa im Naturpark botanische Raritäten wie den Frauenschuh und die deutsche Tamariske oder zoologische Besonderheiten wie die gefleckte Schnarrschrecke, den Fluss-Regenpfeifer oder sogar den "Bluatschink".